Agenda Aktuell

Studie zeigt: Wiener Mietsystem taugt nicht als Modell für Deutschland

Das oft geradezu euphorisch beschriebene “Wiener Modell” ist für den deutschen Wohnungsmarkt kein geeignetes Vorbild. Wie eine neu erschienene wohnungspolitische Analyse des Instituts empirica eindrucksvoll belegt, haben oberflächliche Vergleiche angeblicher Durchschnittsmieten und oft zitierte Einzelbeispiele von paradiesischen Mietzuständen bislang ein häufig verzerrtes Bild der Wiener Wohnwirklichkeit erzeugt.

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BFW-Präsident Ibel im Interview: Wie schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum?

Bauen – Wohnen – Leben! Das war das Motto des Kongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 29. Januar 2020, bei der BFW-Präsident Andreas Ibel auf dem Podium mit Staatssekretär Marco Wanderwitz, MdB Kai Wegner und hochrangigen Experten aus der Branche über die wohnungspolitischen Themen diskutierte. Vor dem Kongress stand Andreas Ibel gemeinsam mit GdW-Präsident Axel Gedaschko Moderatorin und MdB Emmi Zeulner (CDU) Rede und Antwort.

 


BFW & Habitat for Humanity – Nepal

Zusammen mit der internationalen Hilfsorganisation Habitat for Humanity baut der BFW auch in diesem Jahr wieder Stein für Stein eine Zukunft.

Folgen Sie den Freiwilligen im Reisetagebuch!

Die Region Kavre traf die Erdbeben im April und Mai 2015 mit am stärksten. Auch mehr als vier Jahre später leiden die Einwohner noch unter den fatalen Folgen der Katastrophe –
tausende Familien leben bis zum jetzigen Zeitpunkt in dürftigen Übergangsbehausungen. Habitat for Humanity unterstützt die Familien beim (Wieder-)Aufbau ihrer Häuser.

Wir bauen Häuser weitestgehend erdbebensicher und bieten so ein starkes Fundament für eine bessere Zukunft seiner Bewohner. Das Engagement der Freiwilligen verändert nicht nur das Leben der Projektbegünstigten nachhaltig zum Positiven; es ist eine unvergessliche, inspirierende und multikulturelle Erfahrung für alle Teilnehmer.
Gesellschaftliche Verantwortung, Motivation, Teambuilding, Netzwerke und Mitarbeiterförderung werden verknüpft. Kommen Sie persönlich oder schicken Sie Ihre Nachwuchsführungskräfte und
geben Sie ihnen so die Chance zu helfen und zugleich den eigenen Horizont und ihre Kontakte in die Branche zu erweitern.

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München-Plan des BFW Bayern

Der BFW Bayern hat auf der vorangegangenen Pressekonferenz zum Bayerischen Immobilienkongress seinen München-Plan veröffentlicht. Der München-Plan schlägt konkret 18 Maßnahmen vor, um schnell mehr Wohnraum in der Landeshauptstadt München zu schaffen. Das ausführliche Thesenpapier finden Sie im nachfolgenden Link vor:

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Pressemitteilung Baukostenanstieg

BFW-PRESSEMITTEILUNG

BFW-Präsident Ibel zum Anstieg der Baupreise: “Tatsächliche Kostensteigerung ist noch weitaus höher!“

Berlin, 8. Juli 2018. „Das Statistische Bundesamt hat einen alarmierenden Anstieg bei den Baupreisen vermeldet. Die Realität ist sogar noch düsterer, da der klassische Baupreisindex die tatsächliche Kostenentwicklung gar nicht abbildet. Ordnungsrechtliche Vorgaben und gestiegene Qualitätsansprüche sind hier noch nicht eingerechnet. Die Kostensteigerungen sind also weitaus höher! Voraussetzungen für bezahlbares Wohnen ist aber bezahlbares Bauen – und das ist bei diesem Kostenanstieg kaum noch möglich“, warnte Andreas Ibel, ehrenamtlicher BFW-Präsident und Projektentwickler, angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen vom Mai 2019.

Demnach sind die Baukosten im Mai 2019 gegenüber Mai 2018 um 4,7 % angestiegen. Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen in diesem Zeitraum um 5,2 %. Den größten Anteil machen hier die Betonarbeiten (+ 5,3%) und die Mauerarbeiten (+5,5 %) aus. Bei den Ausbauarbeiten stiegen die Preise im Mai 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4,2 %. Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) verteuerten sich im Mai 2019 um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr.

„Zusätzlich zu den gestiegenen Baupreisen treibt der wuchernde Regulierungsdschungel die Gestehungskosten weiter in die Höhe“, so Ibel: „Die Zahl der Bauvorschriften hat sich seit dem Jahr 1990 auf 20.000 vervierfacht. Die Vorgaben zum Lärm- und Brandschutz, zur Energieeinsparverordnung und Barrierefreiheit widersprechen sich teils gegenseitig und machen jedes Gewerk zur Wissenschaft!“

Einen weiteren Grund für die steigenden Gestehungskosten zeigt die aktuelle Umfrage unter den mittelständischen Mitgliedsunternehmen des BFW, die für rund 50 Prozent des Wohnungsneubaus in Deutschland verantwortlich sind: „In unserer aktuellen Mitgliederumfrage haben rund 80 % der befragten Unternehmen angegeben, dass es immer schwieriger wird, Fachplaner und Baufirmen zu finden. Dieser Mangel an freien Kapazitäten auf dem Markt verzögert den Bauprozess und treibt die Kosten weiter in die Höhe“, erklärt Ibel.

Ibel weiter: „Hier zeigen sich die Versäumnisse der Politik aus den vergangenen Jahren. Sowohl die Bau- als auch die Immobilienwirtschaft benötigt dringend stabile und langfristige Rahmenbedingungen und Planungssicherheit, damit sie die notwendigen Investitionen in die Ausbildung von Nachwuchs vornehmen kann. Das geht nur, wenn die Vorschriften von Bund, Ländern und Kommunen an die Immobilienbranche nicht permanent geändert und verschärft werden!“

Ibel begrüßte den Bundesratsbeschluss zur Einführung der Sonderabschreibung für den Mietwohnungsbau als ein gutes, zusätzliches Instrument. Dennoch sei eine rasche Evaluation der Baukostengrenze dringend notwendig: „Angesichts des Baukostenanstiegs wird Fördergrenze von 3.000 Euro/qm Wohnfläche gerade in den Ballungszentren nicht ausreichen, um neue Wohnungen im günstigen Mietsegment zu bauen.“

Auch die Anpassung der linearen AfA ist dringend geboten, so Ibel weiter: “Spätestens wenn die Sonderabschreibung Ende 2021 ausläuft, muss die lineare Abschreibung auf den realistischen Wert von mindesten 3 Prozent angehoben werden. Sonst droht ein weiterer Rückgang der Investitionen in den Wohnungsneubau. Nur so können wir auch in den Schwarmstädten genügend bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen!”

 

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Preis für Qualität im Wohnungsbau 2019

Der BFW Bayern und die Bayerische Architektenkammer verleihen den Preis für Qualität im Wohnungsbau 2019 an innovative, überwiegend frei finanzierte Wohnungsbauprojekte in Bayern, die sich durch hohe Qualität auf allen Planungsebenen auszeichnen. Eingereicht werden können Projekte, die in den Jahren 2016 bis 2019 realisiert wurden.

Die Bewerbungsunterlagen können vom 1. Juni 2019 bis 31. August 2019, 23:59 Uhr, ausschließlich über die Homepage der Bayerischen Architektenkammer eingestellt werden.

Zur Beurteilung des Projekts sind folgende Angaben notwendig:

  • Projektname/-ort, wesentliche Daten, Verfasser, Bauherr, Fotograf
  • Darstellung der städtebaulichen Situation, z. B. Lageplan M 1:500 (Pflicht)
  • Grundriss(e) (Pflicht)
  • Fotos aller Ansichten (Pflicht)
  • Ein Schnitt M 1:200 (Pflicht)
  • Fassadenschnitt M 1:50 mit Materialangaben (Pflicht)
  • weitere Fotos nach Wahl der Einreicher
  • Erläuterungen zu Konstruktion, Materialität, Kosten und soziologischer Konzeption, Freianlagen sowie Barrierefreiheit
  • Option: Angaben zu Energie und Nachhaltigkeit

Die Bewerbungsunterlagen müssen vollständig sein und den vorgegebenen formalen Kriterien in allen Punkten
entsprechen.

Die Darstellungen sollen eine einwandfreie Verwendung für Publikationszwecke ermöglichen.

Der BFW Landesverband Bayern e.V. richtet zusammen mit der Bayerischen Architektenkammer mit dem Preis für Qualität im Wohnungsbau 2019 den Fokus auf den freifinanzierten Wohnungsbau. Prämiert werden Wohnungsbauten, die weder öffentlich gefördert noch als steuerbegünstigt anerkannt und keinen Bedingungen unterworfen sind, was ihre Nutzung oder Belegung betrifft. Die Erfüllung von kommunalen Auflagen – auch unter Förderbedingungen – (Soziale Bodennutzung, Baulandbeschluss u. ä.) bleibt unbeachtet.

Die Auslober wollen einen Bereich prämieren, in dem besonders große Spielräume für die Schaffung spezifischer Wohnqualität bestehen und sowohl Bauherr als auch Architekt ein qualitativ hochwertiges und am Markt angenommenes Bauprojekt geschaffen haben.

Über diesen Link kommen Sie zum Auslobungsflyer: Preis für Qualität im Wohnungsbau 2019 – Auslobung

Über diesen Link können Sie Ihr Projekt einreichen: http://qualitaet-im-wohnungsbau.byak.de/


Ein Blick zurück: Der BFW-Deutsche Immobilien Kongress im Film

Rund 400 Gäste, eine Top-Location und ein hochklassiges Programm: Der Deutsche Immobilien Kongress 2019 des BFW Bundesverbandes hat die Erwartungen noch übertroffen. Werfen Sie mit uns, den Teilnehmern und unseren Gästen einen Blick zurück auf unsere Jahresveranstaltung im Berliner AXICA!

 

 

 


Hier sehen Sie am 21. März ab 10:30 Uhr unsere Online-Pressekonferenz!

Präsentiert werden Ihnen die Ergebnisse von BFW-Präsident Andreas Ibel und dem bulwiengesa-Generalbevollmächtigten Andreas Schulten.

 


Grundsteuer aktuell: Eckpunktepapier zur Grundsteuerreform in der Kritik

Am 1. Februar 2019 haben sich die Finanzminister auf die Eckpunkte eines Kompromissmodells zur Grundsteuerreform verständigt. Dieses sieht weitere Pauschalierungen eines wertabhängigen Modells in Bezug auf die zugrunde zu legenden Mieten (durchschnittliche Nettokaltmiete aus dem Mikrozensus statt tatsächlich vereinbarter Miete) und auf die Bodenrichtwerte (größere Bodenrichtwertzonen bzw. Ortsdurchschnittswert) vor.

Durchschnittliche Nettokaltmieten, Baujahr und Bodenrichtwerte sollen also danach zu einer Berechnung der jeweiligen Einheitswerte zusammengeführt werden. Kommunen sollen die Option erhalten, eine Grundsteuer C auf unbebaute baureife Grundstücke zu erheben.

Das Kompromissmodell zur Grundsteuerreform wird vom BFW aus nachfolgenden Gründen abgelehnt:

https://www.bfw-bund.de/handlungsfelder/steuern/grundsteuer/

Die Prämissen des BFW unter

https://www.bfw-bund.de/wp-ontent/uploads/2019/02/181004_Positionspapier_Grundsteuerreform.pdf


Mietrecht aktuell: BFW-Bewertung zur Evaluation der Mietpreisbremse

Das DIW hat im Auftrag des BMJV die Mietpreisbremse evaluiert und die Ergebnisse am 24.01.2019 vorgelegt. Aus den ideologisch geprägten Ergebnissen dieser Metastudie leitet das BMJV politische Optionen zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Mietpreisbremse ab. Demgegenüber kritisiert der BFW, dass in der Studie nicht die Ergebnisse von Maßnahmen der Länder zur Erhöhung des Wohnungsangebots untersucht worden, die nach der gesetzlichen Zielsetzung mit der regional und zeitlich begrenzten Mietpreisbremse hätten gekoppelt werden müssen. Die Untersuchung ist daher bereits in der Grundkonzeption unvollständig. Die Kausalität zwischen Mietpreisbremse und Verlangsamung des Mietanstiegs wird nicht nachgewiesen, so dass aus den Ergebnissen der Untersuchung auch keine Option zur zeitlichen und räumlichen Ausdehnung der Mietpreisbremse abgeleitet werden kann. Mehr unter 190201__Arbeitspapier_DIW_Gutachten _ Mietpreisbremse