WoGRefG: Stellungnahme des BFW zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Wohngeldrechts und zur Änderung des Wohnraumförderungsgesetzes vom 18.12.2014

Nach der gesetzlichen Intention soll das Wohngeld an die Bestandsmieten- und Einkommensentwicklung angepasst werden; ein Ziel, das der BFW ausdrücklich unterstützt. Denn nur so können Niedrigeinkommensbezieher oberhalb der Grundsicherung bei den Wohnkos-ten schnell, wirkungsvoll und zielgenau entlastet werden.

Dieser Zielsetzung dient insbesondere auch die Wiedereinführung der Heizkostenkomponente. Hierdurch gibt das Wohngeld mehr als bisher die reale Wohnkostenbelastung wieder.
Es ist damit zu rechnen, dass sich die Wohnungsmärkte erst mittelfristig wieder entspannen werden. Dies erfordert eine stärkere Neubautätigkeit, unter anderem auch im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung der Länder. Baumaßnahmen brauchen aber eine gewisse Zeit, bis sie Wirkung entfalten. Mit dem Wohngeld kann einkommensschwachen Haushalten direkt und schnell geholfen werden, ohne dass die gesetzlichen Angemessenheitsgrenzen überschritten werden.

Weitere Einzelheiten in der Stellungnahme des BFW finden Sie hier.

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