Wohnungsgipfel 2019: Mittelständische Immobilienwirtschaft zeigt sich offen für neue Lösungen

München, 11. September 2019 – Auf Einladung des bayerischen Ministerpräsidenten
Dr. Markus Söder diskutieren heute Vertreter der Staatsregierung, der kommunalen
Spitzenverbände sowie der Bau- und Wohnungswirtschaft über die
Herausforderungen und die Zukunft des bayerischen Wohnungsmarkts.


Die Wohnungsnot dominiert nicht nur die politische Agenda der Landeshauptstadt
sondern die des ganzen Freistaats. Doch während in Berlin derzeit um ein Gesetz zur
Deckelung von Mieten gestritten wird, soll in Bayern ein ganzheitlicher Ansatz
gefunden werden, um die Aufwärtsspirale der Mietpreisentwicklung zu bremsen.
Bereits zum zweiten Mal findet daher auf Einladung der Bayerischen Staatsregierung
ein Wohnungsgipfel statt, der alle Beteiligten zu einem konstruktiven Dialog an einen
Tisch bringen soll.
Auch die mittelständischen Bauträger, Projektentwickler und Bestandshalter,
vertreten durch den BFW Landesverband Bayern, nehmen wieder am
Wohnungsgipfel teil. „Nicht zuletzt seit dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zur
Mietpreisbremse ist offensichtlich, dass Manipulationen am Mietrecht keine Lösung
sind. Der Bevölkerung muss endlich eine wirkungsvolle Lösung präsentiert werden.“
verdeutlicht BFW Bayern-Präsident Andreas Eisele. Der BFW fordert darüber hinaus
mehr Engagement für ein attraktives Wohnumfeld. Eine gute Anbindung an den
ÖPNV, kurze Wege zur Arbeit, kurze Wege zum Einkaufen und Treffpunkte für Familie
und Freunde: Das sind die Kriterien, die ein attraktives Wohnviertel qualifizieren.
Quartiere können diese Anforderungen erfüllen. Vielversprechende Projekte – wie
das Werksviertel-Mitte – zeigen das bereits. In einem Expertenforum für
Quartiersentwicklung beleuchtet der BFW Bayern die Rolle des Quartiers daher auch
am 19. September hinsichtlich seiner Bedeutung für den Gewerbestandort München.
Doch vor dem bezahlbaren Wohnen steht das bezahlbare Bauen. Bereits im Juli hat
der BFW Bayern daher seinen München-Plan veröffentlicht, der effektive und
kurzfristig umzusetzende Maßnahmen enthält, die den Neubau in der
Landeshauptstadt beschleunigen können. Diese wird der Verband auf dem
Wohnungsgipfel erneut einbringen und so seinen Beitrag zum begonnenen
gesamtgesellschaftlichen Diskurs leisten, der auch in Zukunft bezahlbaren und
lebenswerten Wohnraum in Bayern sichern soll.

Teilen Sie diesen Beitrag: