Zwischenbilanz der Baulandkommission – BID sieht Entwicklung in falsche Richtung

Berlin, 28.09.2020 „Die positiven Impulse aus der Baulandkommission haben bislang leider noch nicht ihren Weg in die Praxis gefunden. Es spricht Bände, dass in der Zwischenbilanz Zeiträume und Vorhaben aufgeführt werden, die weit vor der Abschluss der Kommission liegen. Besonders fatal ist die in der Baugesetzbuchnovelle geplante Ausweitung der Eigentumseingriffe durch die Kommunen, etwa durch Vorkaufrechte, Baugebote oder den sektoralen Bebauungsplan. Diese führen nicht zu neuen Wohnungen, sondern zu neuen Brachflächen! Die Kommunen haben weder das Geld, das Personal noch die Expertise, um auch nur ansatzweise Flächen im benötigen Maße zu entwickeln oder zu bebauen. Ohne wesentliche Änderung der Novelle bekommen Wohnungssuchende einmal mehr die ideologische Mottenkiste statt ein Dach über dem Kopf“, sagte Andreas Ibel, Vorsitzender der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland und Präsident des BFW Bundesverbandes, heute in Berlin.

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